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Juni 4, 2010

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sie gleichen lustvollen, hungrigen Vampiren. Bereits geschwächt von der Erkenntnisgrenze der Natur, angezogen von all den Egoisten, wird alles aus mir heraus aufgesaugt und ich fühle, wie ich mich erhebe und mit letzter Kraft versuche ich nur eines, das, …was in diesem Moment unmöglich scheint: hüllenlos sehen. Vor mir liegt ein lebloser Körper, der zu […]

Sommer…

Juni 4, 2010

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Undenkbar, doch beim näheren Hinsehen erscheint mir die Natur selbst als treuester Freund. Weder Tier noch Mensch zeigt so viel Mitgefühl wie sie. All das Leid, das ich verspürte, empfindet sie mir nach. Alle verflossenen Tränen fließen noch einmal, immer, wenn es regnet.

Juni 4, 2010

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Jedes Gesicht verbirgt eine andere Geschichte, dessen Inhalt mir verborgen bleibt, doch ich erkenne die grobe Form, den der Körper zum Vorschein bringt. Es sind die Emotionen, die mich ahnen lassen, welches Kapitel ich mit dieser Begegnung aufschlage.

Juni 4, 2010

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Vom Fenster aus sah ich den Schatten der Küchenmesser projiziert auf der Wand unter mir. Meine Mutter nutzte es, um das Essen für die Familie vorzubereiten und ich überlegte mir, wozu es für mich gebräuchlich sein könnte.

Juni 4, 2010

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der Körper mancher Menschen lässt an Muscheln denken, andere erinnern schlichtweg an Klarsichtfolien.

Juni 4, 2010

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das Nachdenken, ein unverzichtbare Kreislauf, der das Leben hemmt und zugleich fördert.